Die bigMESSAGE-Manuskripte vom 5. bis 17. März 2026

Autor: Uwe Burkert, Speyer


Thema: Sonntags-Mantra: Gott mit Dir – für immer!

Donnerstag, 5. März 2026, 20:45 Uhr

Warum zählen die Sonntage eigentlich nicht zur Fastenzeit? Ganz einfach: weil Christ:innen sonntags notorisch, penetrant, ausnahmslos und das seit rund 2000 Jahren - Ostern feiern. Feiern, dass Gott Jesus aus dem Grab geholt hat laut Bibel - und damit Deinem und jedem Menschenleben eine ganz neue Perspektive eröffnet hat. Denn der Tod ist demnach nicht mehr nur die schreckliche Schranke, hinter der alles aus ist. Der Tod ist auf einmal ein Tor, eine Tür: in eine andere, bessere, unbekannte, märchenhafte, traumhafte Welt. In der alle auf Augenhöhe miteinander unterwegs sind und sich begegnen: unabhängig von dem, was einer kann oder nicht oder hat oder nicht. Die Auferstehung Jesu ist ein so elementares Fest und Datum im christlichen Glauben, dass sie Woche für Woche, Sonntag für Sonntag Mantra-artig wiederholt und gefeiert wird. Da muss dann auch die Fastenzeit – Pause machen. Aber was heißt "Pause"? Denn genau dafür ist die Fastenzeit ja da: dass Du Inventur machst bei Dir und checkst, was zählt wirklich, was ist Dir wirklich wichtig in Deinem Leben und was trägt Dich: durch alle Aufs und Abs, Höhen und Tiefen? Gott, der urgründige Urgrund von allem, was ist – über alles Werden und Vergehen und jeden Tod hinaus? Oder was oder wer – sonst?


Thema: Optimieren? Polier' Dein göttliches Selbst!

Dienstag, 10. März 2026, 20:45 Uhr

Was fällt Dir ein beim Stichwort "Fastenzeit"? Ein spirituelles Selbst-Optimierungs-Programm? Um Himmels willen – nicht noch eins, bitte! Nicht noch eine App, ein Ratgeber, ein Youtube-Tutorial, wie Du ein besserer Mensch werden kannst, das Beste aus Dir rausholen kannst, immer besser wirst - in weiß der Himmel was. Denn Dein Selbst – brauchste gar nicht optimieren! Jedenfalls – wenn's nach dem ersten Kapitel der Bibel geht. Denn das Buch Genesis gleich zu Anfang nennt Dich Abbild Gottes, Ebenbild, Ikone – in dem sich etwas von Gott zeigt und spiegelt, dem ewigen Lebens-Ursprung und –Urgrund von allem, was ist. Im Zweiten Testament wirst Du Kind Gottes genannt, Tochter, Sohn – Du gehörst zur göttlichen Familie! Was willste mehr? Das bist Du - das ist Dein Selbst. Das Du wie alle Kostbarkeiten allerdings auch pflegen solltest. Pflegen musst. Denn auch das teuerste Tafelsilber wird matt, wenn Du es nicht polierst regelmäßig. Drum achte in Deinem Lebensstil und bei allem, was Du tust, darauf: dass Deine Gottebenbildlichkeit, dass Deine Verwandtschaft mit Gott sich dabei zeigt, deutlich wird, ausdrückt und glänzt! Nicht um Dein Selbst zu optimieren. Sondern um es zu zeigen, zu präsentieren, auszupacken, zu entwickeln. Und nutz' gern dafür auch die Fastenzeit: dass wer mit Dir Kontakt hat – in Kontakt kommt mit Gott!


Thema: Dein Mund – ein Gottes-Raum?

Donnerstag, 12. März 2026, 20:45 Uhr

Hast Du 'ne große Klappe – oder biste eher leise und zurückhaltend? Kauste eher links oder eher rechts – oder beidseitig? Wie viele Zähne haste im Mund? Kannste gurgeln? Beißt Du öfter mal die Zähne zusammen? Und wann haste Dich sowas zuletzt überhaupt gefragt? Passiert eher selten, oder? Dabei spielt der Mund – so eine zentrale und wichtige Rolle. Durch den Mund kommen Sauerstoff und Nahrung in den Körper, hier sitzt der Geschmackssinn, mit dem Mund sprechen wir, der Atem fließt durch die Mundhöhle. Ein keines Wunderwerk, oder – Dein Mund? Die Bibel geht noch einen Schritt weiter: der Mund kann sogar zu einem göttlichen, Gott vollen Raum werden. Das erlebt krass der Prophet Ezechiel. Ezechiel isst die Buchrolle, die Gott ihm hinhält. Auf der steht, was der Prophet predigen soll. Ezechiel einverleibt sich Gottes Wort, verinnerlicht es – und ist voll davon. Später wird er mit seinem Mund davon erzählen, wird predigen und donnerwettern. Der Mund – als Raum Gottes, als Tor Gottes. Je nach dem, was Du durch den Mund hereinlässt – und was Du rauslässt durch Deinen Mund. Könnte das auch mal 'ne lohnenswerte Challenge sein für die Fastenzeit: Dich Deinem Mund liebevoll zuzuwenden und aufmerksam darauf zu achten - was Du mit ihm anstellst?


Thema: Innen wie außen: Frühjahrsputz!

Dienstag, 17. März 2026, 20:45 Uhr

Freitag ist Frühlingsanfang - wie sieht's aus bei Dir mit Frühjahrsputz? Denkste dabei auch an Dich selber? Mal aufzuräumen, auszumisten, abzustauben – was Dich im Innern bewegt, belastet, was Dir im Wege steht? Zum Beispiel Deine Vor-Stellungen, die sich vor Dich stellen, die Dir im Weg stehen und Dir die Sicht versperren: auf Deine Partnerin oder Deinen Partner zum Beispiel, auf Deine Kinder, auf Nachbarinnen und Fremde – am Ende sogar auf Dich selber? Deine Vor-Stellungen, wie Deine Partnerin, Dein Partner zu sein habe, um Liebens würdig zu sein; Deine Vor-Stellungen, welchen Weg Deine Kinder nehmen sollen? Deine Vor-Stellungen von Nachbarinnen, Arbeitskollegen, Vereinskameradinnen und von Dir selbst – damit Du sie und Dich akzeptieren und respektieren kannst und womöglich sogar richtig gerne haben? Putzt Du auch Dein Inneres mal ordentlich durch jetzt im Frühjahr? Zum Beispiel auch Deine Vor-Stellungen von Gott? Wie Du glaubst und willst, dass Gott er oder sie oder es ist und sich verhält: er oder sie oder es oder weiß der Himmel? Versprochen: wenn Du auch in Dir drin mal ordentlich entrümpelst, eröffnen sich Dir ganz neue Ansichten und Aussichten. Überraschende, unerwünschte, vieldeutige und famose - jedenfalls bewegende Aussichten. Bleib' bewegt und rundum lebendig – und das nicht nur im Frühling und beim Frühjahrsputz!